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Deutsch-Französisches Forschungsatelier: „Die Digitalisierung des Zivilrechts und der Ziviljustiz in Deutschland und Frankreich“

  • Welche Chancen und Risiken birgt eine Digitalisierung des Zivilrechts und der Ziviljustiz?
  • Welche Schnittstellen gibt es für die Digitalisierung im Bereich des Zivilrechts?
  • Lassen sich Gerichtsentscheidungen vorhersagen?
  • Wie könnte ein digitalisierter Zivilprozess aussehen?

 

Mit diesen und weiteren Fragen der Rechtsdigitalisierung in Deutschland und Frankreich wird sich das 6. Deutsch-Französische Forschungsatelier vom 11. bis 14. März 2019 am Fachbereich der Rechtswissenschaft der FAU befassen.

Das von Prof. Dr. Jonas Knetsch (Universität Jean Monnet Saint-Etienne), Prof. Dr. Frédérique Ferrand (Universität Jean Moulin Lyon 3) und Dr. Martin Zwickel (FAU) organisierte und von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) unterstützte rechtsvergleichende Forschungsatelier bringt Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler in kleinen Arbeitsgruppen zusammen. Auf Basis eines durch einen Wissenschaftler vorgestellten Beispiels erarbeiten die Kleingruppen selbständig die Chancen und Risiken der Digitalisierung des Rechts und des Zivilprozesses für einen größeren Themenbereich. Die Arbeitsergebnisse der Kleingruppen werden sodann in einer Posterpräsentation vorgestellt und kritisch im Plenum des deutsch-französischen Forschungsateliers diskutiert. Diese Arbeitsmethode ermöglicht nicht nur, möglichst viele Ideen zu Fragen der Rechtsdigitalisierung zu erhalten, sondern auch die praktische Relevanz der Ideen einzuschätzen.

Darüber hinaus erwerben Studierende im Forschungsatelier vertiefte Kenntnisse des Zivil- und Zivilprozessrechts.

Auch in die Verwertung der Arbeitsergebnisse sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbezogen: Fortgeschrittene Studierende bzw. Doktorandinnen/Doktoranden haben die Möglichkeit, eine erste eigene Publikation in Form einer Zusammenfassung der Gruppenarbeiten einer Arbeitsgruppe zum Tagungsband beizusteuern.

An den vier Tagen des Forschungsateliers gibt es, zusätzlich zu Vorträgen, Gruppenarbeiten und Diskussionen auch ein attraktives Rahmenprogramm mit einer Exkursion nach Bamberg (Besuch des Oberlandesgerichts) und Vorträgen zur deutsch-französischen cotutelle de thèse und zu den Nürnberger Prozessen.

Alle Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden sind sehr herzlich eingeladen. Französische Sprachkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, da die Arbeiten des Forschungsateliers in französischer und in deutscher Sprache stattfinden.

Bei Interesse/Fragen melden Sie sich bitte per E-Mail an: martin.zwickel@fau.de

Die ausführliche Programmbroschüre erhalten Sie unter https://goo.gl/v5ivBp